hobel3Jedes Jahr wollen Schülerinnen und Schüler eine Ausbildung beginnen. Da mittlerweile aber die Akademisierung sowie der demografische Wandel es Betrieben schwerer macht Auszubildende einzustellen, haben Jugendliche es leichter als in den Jahren zuvor. Ein traditioneller und beliebter Ausbildungsberuf ist der des Tischlers. Welche Anforderungen und Facetten er hat und wie Jugendliche sich bei Ihrer Bewerbung gut von anderen Bewerbern unterscheiden können, wird im folgenden Text erklärt.

Schüler sollten vorab den Dialog mit dem Betrieben suchen

hobel1Jedes Jahr ringen Betriebe um neue Auszubildenden. Durch den demografischen Wandel wird das von Jahr zu Jahr für Betriebe schwieriger. Eine Branche, die mittlerweile sehr unter dem demografischen Wandel leidet, ist das Handwerk. Dort haben Auszubildende große Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen, denn die Betriebe brauchen Nachwuchs. Ein traditioneller Beruf, der sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut, ist der des Tischlers. Der Tischler arbeitet vor allem mit Holz aber auch mit Platenwerkstoffen, Kunststoffen, Metallen, beziehungsweise Glas. Die Arbeiten werden traditionell von Hand und an Maschinen, wie zum Beispiel der Formatkreissäge, Hobelmaschinen aber auch an modernen CNC Maschine erledigt. Schülerinnen und Schüler, die bereits Erfahrungen im Umgang mit diesen Materialien besitzen, sollten das in Ihrer Bewerbung erwähnen, um sich von anderen Bewerbern zu unterscheiden. Dabei sollten auch privat erzeugte Werke nicht verschwiegen werden. Ein weiterer effektiver Weg sich von anderen Mitbewerbern zu unterscheiden, ist durch eine von sich ausgehende Kontaktaufnahme erste Gespräche mit Betrieben zu führen und dann in der Bewerbung darauf zu verweisen.

Im November findet ein Eignungstest statt

holzSchülerinnen und Schüler, die Tischler werden wollen, brauchen ein Gespür für Material, Form und Konstruktion. Auch eine erfolgreich abgeschlossene Schulausbildung ist unabdingbar. Meistens wird die mittlere Reife von Betrieben erwartet. Ein Tischler ist für die Produktion von Produkten, aus Holz, sowie Holzwerkstoffen und Kunststoff verantwortlich. Also, müssen Kanten profiliert, oder Ecken verzinkt, gezapft oder gedübelt werden. Des Weiteren bearbeiten Tischler Oberflächen. Konkret sorgen Sie dafür, dass Platenwerkstoffe zugeschnitten mit Kanten versehen und furniert werden, Oberflächen müssen geglättet und dann mit unterschiedlichsten Materialien wie Beizen, Lacke, Öle oder Wachse veredelt werden. Die Produkte werden anschließend auf Messen, in Geschäften oder Gaststätteneinrichtungen aufgestellt. Aber auch auf Baustellen werden Tischler eingesetzt. Dort sind Tischler verantwortlich, dass Fenster, Türen und Treppen eingesetzt werden ein Fußboden verlegt wird, sowie Wand und Deckenverkleidungen angebracht werden. Zudem finden Tischler Verwendung bei Restaurierungsarbeiten. Das macht deutlich, dass Tischler vielfältig eingesetzt werden und dass die Arbeit nicht monoton ist. Schülerinnen und Schüler die eine Ausbildung beginnen wollen, sollten sich beim Eignungstest, welcher jedes Jahr im November stattfindet einen Eindruck über die Mindestanforderungen, für diesen Beruf machen. Diese ist natürlich freiwillig, allerdings erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat, welches bei den Bewerbungsunterlagen einen guten Eindruck macht.