Am 9. April fand an der Herwig-Blankertz-Schule das Kooperationstreffen der Ausbildungsbetriebe der Logistiker und uns als zuständige Berufsschule statt. Bereits zum 15. Mal konnte so ein Austausch zwischen den beiden Parteien der dualen Ausbildung vorgenommen werden. In diesem Jahr wagte das 13-köpfige Lehrerteam ein Novum und fragte bei den 50 Ausbildungsbetrieben nach, ob diese denn Erfahrungen mit dem häufig in den Medien auftretenden Neuerungen „Industrie 4.0“ und „Digitalisierung“ hätten. Auf Grund der Rückmeldungen aus den Betrieben konnten zwei Referenten gewonnen werden, die den jeweiligen Sachstand der neuen Projekte ihrer Unternehmen vorstellten.

Zum einen war dies Herr Torsten Kleindienst (Almo-Erzeugnisse Erwin Busch GmbH, Bad Arolsen), der sehr eindrucksvoll geschildert hat, welche Projektschritte für die Realisierung eines automatisierten Zwischenlagers nötig waren und welche Anforderungen und Anpassungen des Prozessablaufes im Vorfeld vorgenommen werden mussten.

Im Anschluss daran stellte Frau Sarah Lotz (After Sale, Volkswagen AG, Baunatal) die Innovationen ihres Betriebes dar. Auch sie schilderte die im Vorfeld getätigten Schritte – auch im Hinblick auf die Einbindung des Personals in solche Prozesse – und gab einen kleinen Ausblick, wie die Logistik sich in Zukunft verändert könnte. Dabei stellte sie einen möglichen neuen Ausbildungsberuf des „IT-Logistikers“ in den Raum, der sich aus den neuen Anforderungen an die Arbeitsweise im Hinblick der Digitalisierung ergeben könnte.

Dies bildete auch den Auftakt zu einer Diskussionsrunde der mehr als 40 Teilnehmer, in der deutlich wurde, wie unterschiedlich doch die Herangehensweise der jeweiligen Betriebe der Region ist. Besonders erfreulich war, dass bei all der Diskussion um die neueste Technik immer wieder der Blick auf die Mitarbeiter gerichtet wurde und im Besonderen die Auszubildenden im Vordergrund standen.

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In anschließenden Kleingruppengesprächen wurde bei einem „Markt der Möglichkeiten“ den Teilnehmenden und auch den Lehrenden die Möglichkeit zum Informationsaustausch geboten. Dankenswerterweise stellten sich Frau Lotz und Herr Kleindienst noch konkreteren Fragen, aber auch die Lehrkräfte boten verschiedene Informationsstände zum Austausch an, so zum Beispiel die Möglichkeiten des Auslandsaustausches über das Programm „Erasmus+“, die Vorstellung des Einsatzes von Tablets im Unterricht oder der Austausch über mögliche Betriebsbesichtigungen und der Stand von Lernortkooperationen zwischen Ausbildungsbetrieben und Schule, sowie das gemeinsame Gespräch zum Ausbildungsstand der Auszubildenden .

Nach zweieinhalb Stunden intensiver Gespräche – begleitet von Kaffee und Kuchen – endete die Veranstaltung mit durchweg positiven Rückmeldungen. Klar ist, dass bei solch einem erfolgreichen Tag bereits für das nächste Jahr das 16.Kooperationstreffen vorbereitet wird.

Sowohl die HNA als auch die WLZ hat uns an diesem Tag begleitet, die erschienen Artikel sind unten aufgeführt.

Artikel der WLZ

20190420_Wolfhager_Allgemeine_Kooperationstreffen_FaLa.pdf

Foto: Julia Vialon

Text: Julia Vialon

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