Erfahrungsbericht aus Plymouth

6:00 Uhr, London Victoria Coach Station. Noch vier Stunden bis der Bus nach Plymouth abfährt. Hier also beginnt mein dreiwöchiges Praktikum in England. Mit dem Ziel die Zeit so sinnvoll wie möglich zu nutzen, stürze ich mich in die Millionenmetropole London zur Erkundung. Prachtvolle Sehenswürdigkeiten, tausende Menschen, unzählige Nationalitäten, die auf einen wirken, wenn man sich durch die Stadt bewegt. Die vier Stunden waren schneller rum als gedacht.
Angekommen in Plymouth werde ich von meiner Gastfamilie begrüßt und nach Hause gefahren. In dem Haus Leben außer mir, noch drei weitere Studenten, zwei aus Italien, einer aus Frankreich. Eine lockere Atmosphäre ist direkt geschaffen, durch die „Multinationälität“ im Haus unterhält sich jeder mit jedem über Gesellschaft, Politik und Alltag - auf Englisch selbstverständlich. Am Tag darauf, Montag den 08.08.2016 werden die neuen Schüler und Studenten von der Organisation „Tellus“ begrüßt und es wird eine gemeinsame City-Tour durch Plymouth gemacht. Das Wetter ist perfekt: Sonne, nicht zu warm, nicht zu kalt, angenehm. Der Tag gestaltet sich mit britischem Humor, etwas Geschichte, ein paar Mythen und der Schönheit der Stadt Plymouth.

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Die darauffolgenden drei Wochen verbringe ich vormittags mit der Arbeit in dem Supermarkt „The Range“ und nachmittags mit der Gastfamilie oder mit Yannick, einem Freund, den ich in Plymouth kennengelernt habe, der jedoch auch aus Deutschland kommt. Wir besuchen zusammen unter anderem eine Autoausstellung und die jährlich stattfindenden britischen Feuerwerksmeisterschaften.

Die Autoausstellung in Plymouth, Volkswagen auch hier vertreten

Yannick und ich, während wir darauf warten, dass die britischen Feuerwerksmeisterschaften losgehen.

Drei Wochen, eine sehr kurze Zeit, um auf sich alleine gestellt eine völlig unbekannte Stadt zu erkunden und sich in einem fremden Land einzuleben. Dennoch, eine sehr schöne Zeit dort, mit vielen Bekanntschaften und unbezahlbaren Erfahrungen! Zuletzt möchte ich mich noch bei meiner Lehrerin Frau Kerner für die Unterstützung bedanken!

Yunus Ekiz

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