Hallo, wir sind die Klassen EIBE-R und HBF und wir möchten Euch von unserer Klassenfahrt nach Berlin erzählen.
Los ging es am frühen Morgen in Kassel, von wo wir etwa drei Stunden mit dem ICE nach Berlin fuhren. An unserem Ziel - dem Berliner Hauptbahnhof - angekommen, mussten wir uns direkt an das schnelle Großstadtleben gewöhnen. Unsere Koffer mussten gefühlt tausend Treppen hoch und runter getragen werden und Erholung war an diesem ersten Tag erst einmal nicht in Sicht. Nachdem wir unser Gepäck zu unserem Hotel am Senefelderplatz gebracht hatten, ging es auf eine dreistündige Sightseeing-Tour.
Wir haben in Berlin sehr viele Sehenswürdigkeiten betrachten dürfen - das Holocaust-Mahnmal,den Potsdamer Platz, den Reichs- und Bundestag (über dessen Besuch es auch einen Artikel in der HNA gab), das KaDeWe, die East-Side-Gallery, den Berliner Dom, verschiedene Museen, die Hackeschen Höfe und natürlich das BrandenburgerTor. Und das waren nur die wichtigsten.
Die Klassenfahrt war zwar nur vier Tage lang, doch alles war sehr gut eingeteilt und neben dem Pflichtprogramm hatte man noch genug Zeit, um sich in Kleingruppen in der Stadt aufzuhalten, Einkaufszentren zu besuchen oder einfach mal kurz die Füße hochzulegen.
Berlin ist keine wunderschöne Stadt, aber das soll sie auch gar nicht sein. Es ist dort sehr interessant und beeindruckend – man sieht plötzlich die ganzen historischen Orte, die man von Büchern oder dem Fernsehen kennt, genau vor der eigenen Nase. Vor allem die Führung durch das Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen war sehr spannend.
Und auch der Klassenzusammenhalt wurde gefestigt, wir haben das Glück, alle gut miteinander auszukommen und das ist die Grundvoraussetzung für eine gute Klassenfahrt. Denn wenn man sich nicht versteht, sind Ausflüge nur halb so gut und wir können mit voller Gewissheit sagen, dass diese Klassenfahrt extrem schön und gelungen war, und uns Erinnerungen und Eindrücke gegeben hat, die wir nicht vergessen werden und auch die unsere Meinungen zu Berlin und zu unseren Mitschülern geprägt haben.
Johanna Hook
Jonathan Hübner
Chiara Knipping, Januar 2015