Ich hatte die Möglichkeit im Frühjahr 2014 für vier Wochen nach England zu reisen, dort zu leben und zu arbeiten. Dies wurde ermöglicht durch das EU-Programm für lebenslanges Lernen (Leonardo).
Ich erhielt ein Stipendium, was für einen einwöchigen Sprachkurs, ein dreiwöchiges Praktikum und die Unterkunft in einem Studentenwohnheim in Preston bestimmt war.
Lediglich für den Flug und die Verpflegung musste ich selber aufkommen.
Am 5. April war es dann soweit:
Gegen Nachmittag landete der Flieger in Manchester. Von dort aus war es nur noch ca. eine Stunde mit dem Zug nach Preston. Das Studentenwohnheim „Brunel Court" wo wir untergebracht waren, war leicht zu finden, da es nicht weit vom Bahnhof entfernt und ziemlich zentral gelegen ist. Die Zimmer konnten wir recht schnell beziehen und die Mitarbeiter des Studentenwohnheimes antworteten sehr freundlich auf diverse Fragen von uns. Nachdem wir unsere Koffer im Zimmer abgestellt hatten, haben wir die Stadt Preston erkundet. Die Innenstadt war ebenfalls leicht zu finden und war nicht weit entfernt von dem Studentenwohnheim. Es gab genug Einkaufsmöglichkeiten um selbst verregnete Nachmittage vergehen zu lassen.
Am nächsten Tag hatten wir in der Sprachschule einen Einstufungstest, um festzustellen wie gut unsere sprachlichen Fähigkeiten sind. Die darauf folgende Woche fand dann der Sprachkurs immer bis zum Nachmittag statt, so dass wir anschließend immer genügend Zeit hatten, um unsere Umgebung zu erkunden. Außerdem sind wir des Öfteren mit unserer Sprachkursleiterin in die Stadt gegangen, um uns mit anderen Menschen zu unterhalten und um neue Informationen zu erhalten. Auch hier stellte sich heraus, dass die Engländer sehr hilfsbereit und freundlich sind. Als ich beispielsweise einen älteren Mann nach dem Weg zum Park fragte, hat er mir diesen direkt gezeigt, indem er mit mir dorthin gelaufen ist und hat sich währenddessen mit mir unterhalten. Es war also sehr leicht, seine Englischkenntnisse zu testen, da jeder bereitwillig ein Gespräch beginnt.

Direkt in der ersten Woche haben wir dann noch Liverpool besucht. Da das Wetter wirklich schön an dem Tag war, hatten wir viel Spaß, die Stadt zu besichtigen und es gab sehr viel zu sehen wie zum Beispiel das Albert Dock. Liverpool war mit dem Zug relativ schnell zu erreichen. Nach etwas mehr als einer Stunde war man dort.

In der zweiten Woche begann dann unser Praktikum in der „British Heart Foundation" in Blackpool. Die „British Heart Foundation" sammelt Sachspenden und verkauft diese zum Zweck der Herzforschung in Großbritannien. Unser Shop war auf Möbel und elektrische Geräte spezialisiert. Diese mussten vor dem Verkauf gereinigt, mit Preisschildern versehen und im Verkaufsraum aufgestellt werden. Des Weiteren war es unsere Aufgabe, ankommende Ware zu buchen.
Auch hier waren die Menschen recht freundlich und hilfsbereit. Nach der Arbeit blieben wir meist noch etwas in Blackpool, um uns die Stadt näher anzusehen. Sie lag direkt am Meer und man fand sich auch hier leicht zurecht. Außerdem war sie mit dem Zug in nicht mal einer halben Stunde zu erreichen.

Die dritte und vierte Woche waren wir dann in der „British Heart Foundation" in Preston eingesetzt. Auch hier unterschieden sich die zu erledigenden Aufgaben nicht wesentlich von denen in Blackpool. Der einzige Unterschied bestand darin, dass der Shop in Preston wesentlich näher an unserer Unterkunft war.

Am 3. Mai ging dann der Flieger zurück nach Deutschland. Die Zeit verging sehr schnell, da man immer mit etwas Neues erkunden konnte.

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