Mein Praktikum in England war …


... eine interessante Sache. Wir wohnten in einem Studentenwohnheim direkt in der Innenstadt von Preston. Jeder hatte ein eigenes Zimmer und die Küche haben wir uns geteilt. Wir wohnten mit Franzosen in der Wohnung, die ebenfalls an dem Projekt teilgenommen haben ( Chance unsere Französischkenntnisse aufzufrischen) . Wir haben in der ersten Woche einen Sprachkurs absolviert. Dazu haben wir viele Arbeitsblätter bearbeitet und waren oft in der Stadt, um diese kennenzulernen und um uns zu recht zu finden. In den letzten drei Wochen haben wir in einer British Heart Foundation Filiale gearbeitet. Diese befand sich in der Nachbarstadt Blackpool, direkt am Meer. Unsere Aufgabe war, neue Ware mit dem mobilen Datenerfassungsgerät zu verbuchen und zu etikettieren. Außerdem sorgten wir oft für Ordnung und Sauberkeit. Die letzten beiden Wochen verbrachten wir jedoch in der British Heart Foundation in Preston. Somit konnten wir uns das Zugticket sparen und hatten die Chance, einen Einblick in einen anderen Laden zu bekommen. Zwar taten wir dieselbe Arbeit, aber hatten andere nette Leute um uns herum mit denen wir auch nachmittags etwas unternommen haben. Pubs und Restaurants waren auch direkt in der Nähe, so konnten wir uns unsere Freizeit gut gestalten. Da selbst die Geschäfte sonntags offen hatten, waren Shoppingbegeisterte wie ich sehr schnell glücklich zu machen.
Da wir genau zwischen Manchester und Liverpool wohnten, haben wir natürlich auch diese Städte besucht. Ich kann es nur jedem empfehlen, der sich irgendwann mal in dieser Ecke aufhalten sollte, einen Tagestrip nach Liverpool zu machen. Diese Stadt ist ganz toll und man kann viel erleben. Ich habe dort eine große Kathedrale besichtigt , war an den Docklands im Museum der Titanic und natürlich shoppen. Wir hatten auch sehr viel Glück mit dem Wetter, aber ich bin mir sicher, dass es bei nicht ganz so gutem Wetter auch schön gewesen wäre. Manchester hat mich allerdings etwas enttäuscht. Ich habe es mir sehr viel größer vorgestellt, dass einfach mehr los ist, doch diese Stadt ist einfach nur HEKTISCH, wo Liverpool das ganze Gegenteil von ist, meiner Meinung nach.
Wir haben sehr viel erlebt in den vier Wochen, aber ich war auch sehr froh als ich Zuhause war und ein Schwarzbrot mit ahler Worscht essen konnte. Das hat mir wirklich gefehlt!

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