2Mit Nervosität und vielen Fragen ging es zu viert mit dem Flieger morgens früh vom Frankfurter (Main) Flughafen Richtung London. Nach ca. 1,5 Stunden Flugzeit landeten wir am Londoner Airport Heathrow, an dem mir uns zunächst erstmals orientieren mussten. Nach der Gepäckausgabe suchten wir die Central Busstation auf, an welcher wir auf den nächsten Bus nach Plymouth warteten. Während der 4,5 stündigen Fahrt machten wir uns Gedanken, wie wir wohl empfangen werden würden und wie die Kommunikationen sein würde. Angekommen in Plymouth, wartete schon ein Mitarbeiter der Agentur Tellus auf uns, der uns dann unseren Gastfamilien vorstellte und zuwies.


Auf dem Weg zu meinem Zuhause unterhielt ich mich mit meinen Gasteltern und lernte diese besser kennen. Meine Gastmutter sprach sehr klar und deutlich, sodass es mir leicht fiel, Sie zu verstehen. Anschließend bekam ich einen kleinen Rundgang durch das Haus der Gastfamilie und lernte sowohl deren Hund, als auch andere Familienmitglieder kennen. Gegen Abend bekam ich noch eine Zimmernachbarin aus Deutschland hinzu, mit der ich mich ebenfalls gut verstand. Zudem wohnte noch ein weiteres Mädchen aus Frankreich temporär bei der Gastfamilie.
Am nächsten Morgen fuhr meine Gastmutter mit mir und meiner Zimmernachbarin zur Agentur Tellus. Auf dem Weg dorthin erklärte Sie uns, welche Buslinien zu welcher Zeit wieder zurück fuhren. Vor der Agentur angekommen, versammelte ich mich mit meinen Arbeitskolleginnen und vielen anderen Leuten mit den unterschiedlichsten Nationalitäten. Wir wurden von Mitarbeitern der Agentur begrüßt und haben über das Verhalten im Praktikumsbetrieb besprochen. Am Nachmittag bekamen wir eine Führung durch die Stadt und liefen an dem einen oder anderen Praktikumsbetrieb vorbei.
Am Dienstag, meinem ersten Tag im Praktikumsbetrieb, stellten sich mir die Mitarbeiter vor und zeigten mir die Örtlichkeiten des Saint Budeaux Communication Centre. Danach habe ich mit einer Mitarbeiterin den Arbeitsablauf der kommenden Wochen besprochen und etwas über meinen eigenen Ausbildungsberuf erzählt. Ich fing jeden Morgen um halb zehn an zu arbeiten und hatte Feierabend um halb drei nachmittags. Nach und nach lernte ich viele neue Leute kenne, die im Saint Budeaux Square lebten, half bei Vorbereitungen für anstehende Feste oder erledigte Büroarbeit. Das Highlight meiner Praktikumszeit war ein Ausflug nach Torquay, den das Communication Centre veranstaltete.
In meiner Freizeit traf ich mich mit meinen Arbeitskollegen oft in der Stadt oder an der Hoe mit Ausblick auf das Meer. Unter anderem verbrachten wir einen Tag am Strand von Newquay und fuhren mit dem Zug zu St. Michaels Mount. Abends traf man oft auf Leute in Pubs, die man am Tag der Anreise kennengelernt hatte.
Am letzten Tag, den Freitag, gab es in der Agentur nochmal eine zeremonielle Veranstaltung. Dort unterhielten wir uns über die letzten drei Wochen und bekamen zum Schluss unsere Zertifikate zur Absolvierung des Auslandspraktikums in England. In der darauffolgenden Nacht machten wir uns wieder mit dem Bus Richtung London, Heathrow Airport, um dann den Flieger nach Deutschland zu nehmen. Alles in allem würde ich jedem weiterempfehlen, die Erfahrung selbst zu machen. Ich habe, auch wenn es nur eine kurze Zeit war, sowohl sprachlich als auch persönlich so viel mitgenommen.
Tamy Gosebrink

 

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