Unser Austausch begann mit einer unproblematischen 6-stündigen Busfahrt vom VW Werk zum Skoda-Wohnheim. Dort angekommen checkte die dreißig Mann starke Gruppe aus Kassel nach anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten ein und verteilte sich auf ihre Zimmer. Überrascht wurden wir von einem sehr hölzern und altmodisch eingerichtetem Zwei-Personenappartement mit einer zum Teil sehr spärlich eingerichteten Küchenzeile. Jedoch machte der großzügige Balkon mit direktem Blick aufs Trainingsgelände und Spielstätte des beheimateten Erstligisten Mladá Boleslav die anfängliche Skepsis zunichte. Nachdem wir uns in unseren Zimmern eingerichtet hatten, erwartete uns eine Führung durch die Stadt Mladá Boleslav, durch das Skoda Museum sowie durch verschiedene Produktionsbereiche des Skoda Werkes. Während unseres zweiwöchigen Aufenthalts in Tschechien wurden wir fast ausschließlich durch strahlenden Sonnenschein verwöhnt und konnten sogar an einem Wochenende vom Balkon aus ein Erstliga-Heimspiel miterleben. Außerhalb der Arbeit passte also neben dem guten Wetter auch die Unterbringung in dem Skoda Wohnheim sowie das Zusammenleben der Gruppe perfekt zusammen. Auch die Unternehmungen am Wochenende waren sehr spannend und sogar lehrreich und schweißten die Gruppe noch mehr zusammen. So etwa der Tagestrip in die wunderschöne tschechische Hauptstadt Prag, welcher ebenso von strahlendem Sonnenschein und guter Laune begleitet wurde.
Der Austausch hatte allerdings auch eine Schattenseite. Speziell für die Berufsgruppe der Fachkräfte für Lagerlogistik war die alltägliche Arbeit ein Kraftakt. Wir wurden in der Verpackungs- und Versandabteilung von Arbeitsbedingungen begrüßt bzw. überrumpelt, die wir so vom Azubileben bei Volkswagen nicht gewöhnt waren. Der Arbeitstag war geprägt von strengen Regeln und Arbeitsbedingungen, die weder ergonomisch waren, noch die Kommunikation mit den tschechischen Tandempartnern förderte, sondern eher untersagte. Nachdem wir allerdings unserer betreuenden Lehrerin Frau Kerner unsere Eindrücke der ersten Tage schilderten, setzte sich Frau Kerner dafür ein, dass wir auch andere Bereiche kennenlernen durften sowie den Schulunterricht in der Skoda auto skola mitmachten. Außerdem organisierte man für uns Führungen durch das Lager, wo wir unter anderem die verschiedenen Kommissioniermethoden wie pick-by-light, pick-by-point, pick-by-frame im Praxisbezug erlebten. Die zuständigen Verantwortlichen versuchten also uns die letzten verbliebenen Tage so angenehm und lehrreich wie möglich zu gestalten, mit Erfolg.
Im Großen und Ganzen lässt sich der Austausch als ein einzigartiges Erlebnis im Leben beschreiben, wobei wir auch Erfahrungen für das Arbeitsleben sammelten.

Jonas Rothe, Dennis Lengemann, Rebecca Weiß, Katharina Methe, Marco Kokott, Christian Guthof

In der Nacht von Samstag auf Sonntag fing für mich die Reise nach Plymouth an. Bepackt mit Koffer und Rucksack bin ich vom Flughafen Köln/Bonn um 6:45 nach London Stansted geflogen. Wegen der Zeitverschiebung bin ich dann auch schon um 7:10 in London gelandet. Am Flughafen konnte ich mir direkt ein Busticket zur „Victoria Coach Station“ kaufen, von wo aus dann mein Bus nach Plymouth fuhr.
Da ich noch etwas Zeit hatte, konnte ich mich noch ein bisschen in London umsehen, leider habe ich erst zu spät erfahren, dass der „Buckingham Palace“ nicht weit weg von der „Victoria Coach Station“ entfernt ist.
Mit einer halben Stunde Verspätung fuhr mein Bus nach Plymouth schließlich los.
Meine Gasteltern haben mich dann abends am Busbahnhof abgeholt und mir auf dem „Heimweg“ schon ein bisschen die Stadt gezeigt und auch die Bushaltestelle, von der die Busse fahren, welche ich nutzen konnte. Nach der Ankunft und Begrüßung von allen Familienmitgliedern gab es noch den alltäglichen „Tea“.

Bereits am Anfang der Ausbildung kam Frau Kerner auf uns Schüler zu, mit dem Angebot eines Stipendiums für ein Auslandspraktikum in England. Mir war von Anfang an klar, dass ich nach England möchte und dort mehr über die Kultur und die
Menschen lernen will. Nachdem ich mich also beworben hatte, ging es dann im Oktober 2016 endlich los.
Zwei weitere Schülerinnen und ich starteten am 16. Oktober früh morgens in Köln am Flughafen, wo wir nach London flogen und dort dann weiter nach Portsmouth fuhren mit dem „National Express“. Leider gab es beim Abholen Komplikationen und so fuhren meine Kollegin und ich mit einem Taxi zu unserer Gastfamilie, die Adresse hatten wir ja dabei. Dort angekommen wurden wir herzlich empfangen und wurden durch das Haus geführt, wo unsere Gastmutter uns auch erzählte, dass dort noch weitere Schüler aus anderen Ländern wohnten.

Back to top

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.